Heute vor einem Jahr saßen wir gemeinsam im Arztgespräch in WÜ im Studiengebäude.
Es wurde ein ernstes Gespräch mit einem kleinen Hinweis auf die Endlichkeit, den weder Du noch ich so richtig in uns aufgenommen haben. Zu gewaltig die Auswirkung daraus!
Es ging also igendwie weiter in der Behandlung und ich hoffte weiter.......ich denke, Du auch.
Ein Jahr später sind die Ereignisse klarer und mein Schmerz ist übermächtig. Durfte und konnte er im letzten Jahr doch nicht sein. Dein Mut und Deine Entschlossenheit sollte durch meine Angst nicht getrübt werden. Die Angst sollte mich nicht lähmen. Ich wollte weiter für Dich stark sein und weiterhin das medizinisch Beste für Dich aushandeln. BEIDES gleichzeitig ging nicht. Also stolperten wir weiter. mehr oder weniger ahnend oder wissend, auf direktem Weg in die Endgültigkeit. Ich befürchte, Du wusstest mehr als ich....und ich weiß, dass Dich und auch mich ALLES sozusagen überrollt hat. Deine Worte dazu trage ich bei mir. Dein Gesicht sehe ich vor mir....und ich habe noch ein bisschen mehr gesehen, für eine Schrecksekunde lang.
Thomas-san, Du warst so unglaublich tapfer.
Thomas-san, ich vermisse Dich so sehr.